Kurz erklärt

Am 14. Juni 2026 stimmen die Zürcherinnen und Zürcher über zwei Initiativen und zwei Gegenvorschläge ab. Die Wohnschutz- und die Wohnungsinitiative wurden beide von linken Kreisen entwickelt. Beide Initiativen versprechen mehr bezahlbaren Wohnraum, setzen aber auf noch mehr staatliche Eingriffe und neue Verpflichtungen. Wir sind überzeugt: Das löst die Wohnungsknappheit nicht, sondern verschärft sie.

Die Wohnschutz-Initiative will Gemeinden im Falle von Wohnungsmangel neue Wohnschutzmassnahmen ermöglichen – unter anderem Bewilligungspflichten für Abbrüche, Umbauten und Renovationen, Beschränkungen der Begründung von Stockwerkeigentum sowie mögliche Mietzinsauflagen. Die Wohnungsinitiative will Kanton und Gemeinden stärker verpflichten, günstigen und klimafreundlichen Wohnraum zu fördern, und eine mit 500 Mio. Franken ausgestattete kantonale Wohnbaugesellschaft vorsehen.

Ja zu den Gegenvorschlägen

Wir sagen Ja zu den Gegenvorschlägen, weil sie die Wohnungsknappheit wirksam und pragmatisch angehen. Statt neuer Verbote und starrer Eingriffe setzen sie auf bessere Rahmenbedingungen, schnellere Verfahren und mehr Wohnungsbau. Genau das braucht der Kanton Zürich: mehr Angebot, gezielte Förderung von preisgünstigem Wohnraum und Lösungen, die Investitionen, Sanierungen und Verdichtung ermöglichen statt blockieren. Der Regierungsrat setzt dabei bewusst auf Anreize und umsetzbare Massnahmen – nicht auf zusätzliche Bürokratie.

Darum gilt: 2x Nein zu den Initiativen, 2x Ja zu den Gegenvorschlägen.