Negative Beispiele aus anderen Kantonen

Basel und Genf zeigen, was passiert, wenn der Wohnungsmarkt stärker reguliert wird: Weniger Bauprojekte, mehr Unsicherheit bei Investitionen und mehr Druck auf Wohnungssuchende. Genau diese Entwicklung wollen wir im Kanton Zürich verhindern.

Verhindert Wohnungsbau

Baugesuche sinken um 76 Prozent

Seit die Baslerinnen und Basler 2021 einer Wohnschutz-Initiative zugestimmt haben, sind die Baugesuche für den Wohnungsbau gemäss den Zahlen der Bauverwaltung massiv eingebrochen: von 784 auf 190 um minus 76 Prozent.

Rückgang von Neubauten um 11 Prozent

0
Mio. Franken weniger Investitionen

Eine FHNW-Studie zeigt: Strengere Regeln bremsen die Bautätigkeit institutioneller Investoren deutlich. Bei Neubauten wird ein Rückgang von rund 600 Mio. Franken gemessen. Das entspricht rund 11 Prozent der Bauausgaben, was einen massiven Einbruch signalisiert!

Lässt Wohnungen verlottern

Bank verweigert Hypothek

Eine Vermieterin in Kleinbasel hätte die Miete nach einer sanften Sanierung nur von 740 auf 800 Franken erhöhen dürfen. Vor diesem Hintergrund verweigerte die Bank eine weitere Hypothek, weil sich die Investition mit diesen Einnahmen nicht tragen liess. Solche Fälle sind genau auch für den Kanton Zürich zu erwarten!

Unmögliche Amortisationsdauer

0
Jahre Amortisationsdauer für eine Sanierung

Für eine überfällige Sanierung von 81’000 Franken wurde zunächst nur ein Mietaufschlag von 44.30 Franken pro Monat bewilligt. Diese geringe Erhöhung hätte eine Amortisationsdauer von rund 152 (!) Jahren bedeutet. Es darf nicht sein, dass sanfte Sanierungen zur Verlotterung führen, weil sie sich finanziell für den Besitzer oder die Besitzerin nicht mehr rechnen.

Verhindert energetisches Sanieren

Gebäude werden selten saniert

Genf und Lausanne als Warnsignal: Stark regulierte Städte wie Genf oder Lausanne zeigen, dass die Sanierungsquote unter den neuen Gesetzen und Hürden leidet und Energieziele schwieriger erreicht werden. Die Gebäude der beiden Städte gehören zu den am schlechtesten energetisch sanierten in der ganzen Schweiz! Über 80 Prozent der Gebäude in Genf, die älter als 40 Jahre sind, wurden noch nie umfassend modernisiert.

Lässt Handwerk und Gewerbe verarmen

KMU verlieren Umsatz

0
Prozent Umsatzverlust in zwei Jahren

Betriebe aus der Baubranche berichten seit der Umsetzung der Wohnschutz-Initiative von deutlich weniger Aufträgen: ein Unternehmer spricht von nur noch halb so vielen Offertanfragen, ein anderer von 25 Prozent Umsatzverlust in zwei Jahren.

Fazit für das Handwerk und Gewerbe: Wenn Sanierungen und Neubauten blockiert werden, trifft das lokale KMU direkt — vom Ausbau über Elektro bis zur Haustechnik. Die Beispiele aus Basel illustrieren diesen Effekt klar.